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Entenjagd mit unerwarteter Beute

Gestern war ich im heimischen Revier spontan auf Entenjagd gegangen. Wir hatten wunderbares, sonniges Herbstwetter und unserer Hündin Kelly musste noch mal Gassi gehen. So packte ich kurzentschlossen Flinte und Hund ins Auto und fuhr in die Nähe des Baches, welcher durch unser Revier fliesst. Kelly genoss den Auslauf und das Baden am Bach. Leider hatte es dort aber keine Enten und nach einem schönen Spaziergang am Bach entlang machten wir uns dann auf dem Heimweg.

Auf dem Heimweg sah ich dann 10-15 Rabenkrähen auf ein Feld in etwa 200m Entfernung. In einem grossen Bogen näherte ich mich dem Feld. Wie erwartet, bemerkten uns die Krähen schon aus einiger Entfernung. Die ersten flogen schon davon, während  wir noch mehr als 100m entfernt waren. Ohne grosse Hoffnung auf einen Jagderfolg näherten wir unsdennoch weiter den übrigen Vögeln. Als wir uns denen dann bis auf 50m genähert hatten, flohen weitere Krähen, die bis dahin unbeeindruckt weiter auf dem Feld hocken geblieben waren. Eine von ihnen flog im Bogen auf mich zu. Aus etwa 25m Enfernung konnte ich diese dann erlegen.

Die Krähenbrust löste ich heraus, den Rest des Tieres haben die Füchse und Dachse in einem benachbarten Bau bekommen. Zuhause wurde die Brust noch mal sorgfältig geputzt, gebraten und mit Salz und Pfeffer gewürzt verspeisst. Das Fleisch ist dunkel und ähnelt vom Geschmack her einer Ente. So war die spontane Jagd am Nachmittag doch noch von Erfolg gekrönt: