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Heute braue ich mal wieder ein leckeres Bierchen

Nach längerer Abstinenz vom Bierbrauen ist heute bei mir mal wieder "Brau-Tag" angesagt. Gebraut werden soll ein einfaches Landbier. Ich hatte noch ein entsprechendes Malzkit im Keller liegen. Das musste nun langsam verwertet werden, bevor die Qualität der Zutaten zu arg leidet.

Zum Überwachen des Maischeprozesses verwende ich einen Arduino mit LCD-Display und einem selbstgebauten DS1821 Thermometer. Das Arduino-Programm miss kontinuierlich die Temperatur und lässt einen Timer mitlaufen. Das ist manuelles Maischen eine gute Hilfe. So sehe ich, wie lange die Maische schon auf einer bestimmten Temperatur gehalten ist. Die Temperaturregelung selber steuere ich durch Ein- und Ausschalten eines Einkochautomaten. Den Sketch für den Arduino habe ich auf dieser Website abgelegt: thermometer.ino (3,1KB).

Unglücklicherweise habe ich einen Schritt beim Maischen vergessen. Das vorgesehene Schema war

  1. bei 50 °C Rast von 15 Minuten
  2. bei 65 °C Rast von 20 Minuten
  3. bei 74 °C Rast von 30 Minuten
Danach abmaischen bei 78°C. Trotzdem habe ich weitergemacht und bin nun gespannt auf das Resultat. 19 Liter Würze von mit einem Anfangsgehalt von 1060 Plato werden nun vergoren. Ob die Hefe angekommen ist, werde ich morgen früh wissen.


Sturmgewehr ist verkauft und der K31 Jagd ist noch zu haben

Habe heute die Verhandlungen zum Verkauf meines Sturmgewehres abschliessen können. Den gewünschten Preis habe ich leider nicht mehr erzielen können - so hat der Käufer ein gutes Schnäppchen gemacht und ich habe einen guten Teil meines Wunsch-Jagdgewehres schon mal finanziert.

Mal sehen, was ich noch für meinen K31 bekomme, der ebenfalls zum Verkauf steht. Der Karabiner ist mit Mündungsbremse und Schaftkappe von Pachmayr ausgestattet. Er lässt sich sehr angenehm schiessen. Die Visiereinrichtung wurde durch ein Picatinny-Schiene und ein Swarovski Habicht 6x42 ersetzt. Damit ist der Karabiner jagdlich auch in der Dämmerung einsetzbar.


Verkaufe mein SIG Sturmgewehr 90 PE

Dieses Jahr habe ich im Herbst eine Ausbildung als Jäger angefangen. Als Einwohner im Kanton Aargau beutet das für mich, in meiner Freizeit etwa für 20 Monate eine Jagdschule zu besuchen und als "Lehrling" im Revier mitzuarbeiten. Da ich schon beruflich sehr eingespannt bin, bin ich damit zeitlich etwas überlastet. Daher beschloss ich, mich nun auf die Jagd zu konzentrieren. Das Schiessen im Schützenverein muss ich daher leider sausen lassen.

Aus diesen Gründen biete ich nun mein gut erhaltenes Sturmgewehr vom Typ 90 PE (SIG 550) zum Verkauf an:

Ebenso verkaufe ich einen wenig gebrauchten Wyss Trainingssatz TE 90. Letzterer besteht hauptsächlich aus einem Diopteraufsatz für das Sturmgewehr und einem Satz passenden Ladepatronen. Die mit Diabolo und Zündhütchen präparierten Ladepatronen ermöglichen so ein Schiesstraining im heimischen Keller:

Zeiss Diavari Zielfernrohr für den K31

Mein K31 Karabiner hat nun ein etwas besseres Zielfernrohr bekommen - ein Zeiss Diavari C 3-9x36 MC. Die Überlegung dabei war, das Zielfernrohr möglichst tief über dem Lauf zu montieren. Daher schieden schon mal die lichtstärkeren Objektiver mit 50 mm Durchmesser oder mehr aus. Mit seinen Abmessungen lässt sich das Zeiss Diavari 3-9x36 sehr günstig auf dem K31 anbringen:

Die Montageringe habe ich bei der Gun-Factory gekauft. Sie erlauben die Montage des Zielfernrohres mit einem Abstand von einem Zentimeter über der Picatinny Schiene. Diese hatte ich zuvor ebenfalls dort gekauft und anstelle der originalen Visiereinrichtung angebracht. Die optische Achse befindet sich nun ziemlich genau fünf Zentimeter über der Längsachse des Laufes. Das Objektiv steht etwa 2 mm über der Picatinny-Schiene, tiefer lies sich das Zielfernrohr nicht mehr montieren.

Ganz ideal ist es durch die Senkung des Schaftes aber trotzdem nicht. Mit dem unveränderten originalen Schaft ist aber wohl nicht mehr herauszuholen. Für eine weitere Optimierung müsste das K31 System dann auf einem Jagdschaft montiert werden, wie er beispielsweise bei softgun.ch angeboten wird.

K31 - Fertig ist das Jagdgewehr

Von meiner Dienstreise zurück, fand ich zu Hause einen Abholzettel von der Post: Die bestellte Schaftkappe von Pachmayr war angekommen. Jetzt konnte ich den Umbau meines K31 Karabiners beenden. Allerdings war die Montage der Schaftkappe nicht ganz so einfach, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Zunächst habe ich mit einem Skalpell zwei kleine Schnitte auf der Schaftkappe angebracht, um die Schrauben montieren zu können. Nach sorgfältigen Positionieren der zu bearbeitenden Schaftkappe auf dem Gewehrschaft wurde die Lage der Schrauben auf dem Schaft markiert und zwei 3.5mm Löcher gebohrt.


Nun konnte die Schaftkappe mit zwei Schrauben montiert werden. Dabei sind die Schrauben und auch der Schraubendreher leicht mit etwas Waffenöl zu benetzen. Die eingedrehten Schrauben sind später nicht mehr zu sehen und die angebrachten Schlize verschliessen sich wieder vollständig.

Das Übermass der Pachmayr Schaftkappe muss abeschliffen und dem Schaft angeglichen werden. Meine ersten Versuche, dies per Hand abzuschmirgeln schlugen fehl, ebenso der Einsatz eines Deltaschleifers. Zum sauberen Abschleifen ist unbedingt ein Bandschleifgerät zu verwenden. Der dabei enstehende schwarze Schleifstaub hat dann meinen Schaft wieder verschmutzt. Also hies es, den Schaft noch einmal mit Waschbenzin vom Schaftöl und Gummistaub zu befreien, nachzuschleifen und wieder neu einzuölen. Mit dem Ergebnis bin ich einigermassen zufrieden. Einiges würde ich nun zwar anders machen, aber der Jagd-Karabiner sieht jedenfalls ganz gefällig aus (Abbildung ohne Verschluss und Schlagbolzen):